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Anleitung

Trading-Psychologie: die mentalen Fallen, die am meisten kosten

Angst, etwas zu verpassen, Verlustaversion, Selbstüberschätzung: wie du sie in deinen Zahlen erkennst und welche Regeln sie entschärfen.

Das Problem ist nicht das Wissen, sondern das Tun

Fast alle Trader wissen, was sie tun sollten. Die schlimmsten Verluste entstehen, wenn Emotionen den Plan ersetzen: ein verfrühter Einstieg, ein verschobener Stop, ein Trade mehr, um es zurückzuholen.

Die häufigsten Fallen

Angst, etwas zu verpassen (FOMO): Du steigst spät ein, in eine bereits laufende Bewegung, mit einem zu weiten Stop. Verlustaversion: Du hältst Verlierer in der Hoffnung auf Erholung und schließt Gewinner zu früh.

Selbstüberschätzung nach einer Gewinnserie: Du erhöhst die Größe oder lockerst die Regeln genau dann, wenn sich der Markt dreht. Revenge-Trading nach einem Verlust: Du willst das Geld sofort zurück und vervielfachst die Fehler.

Emotionen messen

Notiere vor jedem Trade deinen Gemütszustand in einem Wort: ruhig, müde, ungeduldig, euphorisch. Vergleiche nach einigen Dutzend Trades das durchschnittliche Ergebnis in R pro Zustand: Die Zahlen sagen dir, wann du nicht traden solltest.

Regeln, die dich vor dir selbst schützen

Tagesstopp nach einer festen Anzahl von Verlusten, maximales Risiko pro Trade, Pflicht-Checkliste vor dem Einstieg und Pause nach jedem geschlossenen Trade. Regeln wirken, wenn du sie bei geschlossenem Markt schreibst und bei offenem Markt durchsetzt.

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